Der Architekt Heinrich Plange (1857 - 1942) - Ein Baumeister des Unternehmertums in der bergischen Region

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Heinrich Plange (geb. 1857 in Elberfeld / gest. 1942 in Wetter an der Ruhr) war als Regierungsbaumeister und Architekt in der bergischen Region tätig und hat hauptsächlich in Wuppertal-Elberfeld Villen für das Unternehmertum gebaut, die in beachtlicher Zahl und stattlicher Größe erhalten sind.
Sein Vater Wilhelm Plange (1809-1879) tritt als Vizepräsident der Berg.-Märk.-Eisenbahn und Architekt in Erscheinung und zeichnet sich verantwortlich für den Bau der Schwelmer Kirche. Heinrich Plange macht nach seinem Studium bei Julius Carl Raschdorff an der TH in Berlin (1878-1880) durch eine Reihe von repräsentativen Villenbauten auf sich aufmerksam, die er in den Anfangsjahren in Bürogemeinschaft mit dem Architekten Fritz Hagenberg plant und errichtet.
Seine gesellschaftlichen Beziehungen über die elitäre Casino-Gesellschaft in Elberfeld lassen Plange schnell zu einem Modearchitekten für die gehobene Gesellschaft werden. Stilistisch spiegelt er das architektonische Denken der gehobenen Bürgerschicht der Wupperregion wieder.
Heinrich Plange hat zwischen 1889 und 1911 sechs Kirchen ausgeführt. Bemerkenswert ist, dass er mit einem Entwurf für die evangelische Kirche in Hagen-Wehringhausen sich gegen einen Architekten wie Peter Behrens durchsetzen konnte. Neben Villen und Kirchen sind Geschäftsbauten zu nennen, die einen Beitrag leisten zur Architektur im Rahmen des lebenskünstlerischen Aufbruchs um 1900.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Fakultäten und Einrichtungen:
Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen » Architektur » Dissertationen
Dewey Dezimal-Klassifikation:
700 Künste und Unterhaltung » 720 Architektur » 720 Architektur
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Dissertationen / Dokument veröffentlicht
Dokument erstellt am:
21.09.2005
Dateien geändert am:
22.01.2018
Datum der Promotion:
06.01.2005
Medientyp:
Text