Identifikation und Bewertung von Schlüsselpersonen sowie deren Einflussnahme auf den Unternehmenserfolg kleiner und mittlerer Unternehmen

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Die Existenz und eine damit einhergehende Akzeptanz von Schlüssel- und Nicht-Schlüsselpersonen zur Steigerung der Effizienz betriebswirtschaftlicher Handlungen innerhalb der Unternehmen auf der Grundlage des ressourcenbasierten Ansatzes, wurde bisweilen nur ansatzweise, in Bezug auf die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch gar nicht erforscht. Unverständlich aus der Perspektive, dass die Personengruppe von Schlüsselpersonen einen positiven Einfluss auf die Unternehmensentwicklung ausüben und die Unternehmensgröße der beschriebenen KMU von zentraler Bedeutung für ein Funktionieren der Markwirtschaft ist.

Über die begrifflichen Grundlagen, die damit verbundenen theoretischen Bezugspunkte und der Ausarbeitung der wesentlichen Einflussfaktoren, bspw. die Wertvorstellungen der Gesellschaft im Rahmen der Anerkennung von Schlüsselpersonen innerhalb einer Unternehmensstruktur, wird im Nachfolgenden eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten „Schlüsselpersonen im weiteren Sinne“ zu „Schlüsselpersonen im engeren Sinne“ vorgenommen.

Auf der Grundlage der vorherigen Erläuterungen und Definitionen werden dem Leser folgend die Möglichkeiten der Identifikation und Bewertung von Schlüsselpersonen dargelegt. Begleitend einer durchgeführten Leistungsbewertung für die Personengruppen der „Schlüsselpersonen“ und „Nicht-Schlüsselpersonen“ wird der Leser nach und nach an die wesentlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit herangeführt. Dazu zählen im Einzelnen:

  • Der erarbeitete und im Zuge dieser Arbeit überarbeitete theoretische Ansatz zur Identifikation und Bewertung von Schlüssel- und Nicht-Schlüsselpersonen, auf der Basis einer zuvor hergeleiteten Definition „Schlüsselpersonen im engeren Sinne“, zeigt eine zukünftige Ausrichtung der Belegschaftsselektion aus ökonomischer Sicht.
     
  • Die Forschungsergebnisse, unter Bezugnahme des theoretischen Ansatzes, rechtfertigen keinen Zweifel an der Existenz von Schlüsselpersonen in Abgrenzung zu Nicht-Schlüsselpersonen.
     
  • Schlüsselpersonen beeinflussen durch ihr Dasein und durch ihr Handeln die Entwicklung im Auf- und Ausbau der makrobasierten Kernkompetenzen.
     
  • Sowohl die direkte Einflussnahme der Schlüsselpersonen auf den Unternehmenserfolg als auch deren indirekte Wirkung über die Kernkompetenzen eines Unternehmens wurde nachgewiesen.
     
  • Das Resultat der Erhebung des tatsächlichen Leistungsverhaltens ist eindeutig. Schlüsselpersonen werden im Vergleich zu Nicht-Schlüsselpersonen ein höheres berufliches Leistungsverhalten zugestanden.
     
  • Die Gütekriterien der Objektivität, Reliabilität sowie der Validität, insbesondere der Inhalts- und Kriteriumsvalidität, wurden bei allen Messverfahren herausgestellt und erfüllt.
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Dokumententyp:
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Fakultäten und Einrichtungen:
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft/Schumpeter School of Business and Economics » Dissertationen
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft » 330 Wirtschaft
Stichwörter:
Schlüsselpersonen, Kernmitarbeiter, Kernperson, Kernpersonal, Primärmitarbeiter, Sekundärmitarbeiter, core employee, key employee, Kernkompetenzen, KMU, Beschäftigungsarten, Personal, Personalmanagement, Unternehmenserfolg
Beitragende:
Univ.-Prof. Dr. Fallgatter, Michael J. [Betreuer(in), Doktorvater]
Univ.-Prof. Dr. Braukmann, Ulrich [Gutachter(in), Rezensent(in)]
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
Dissertationen / Dokument veröffentlicht
Promotionsantrag am:
06.06.2016
Dateien geändert am:
22.01.2018
Datum der Promotion:
15.11.2016
Medientyp:
Text