Elektronische
Dissertationen
Universitätsbibliothek
Wuppertal
1999
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Auszüge:
Titel, Abstract, Inhaltsverzeichnis, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis (PDF, ca. 33 KB)
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| Zusammenfassung: | |
| Die vorliegende
Arbeit stellt sich die Frage nach der "Eigengesetzlichkeit" der Kulturellen
Transmission. Die Arbeit sucht eine neue Verknüpfung der natur-wissen-schaftlichen
Erkenntnisse der dissipativen thermodynamischen Systeme, der Bio- und Neurosemiotik
und der neuronalen Ästhetik. Es wird eine Systematik der kulturellen
Transmission erarbeitet, mit einer diagrammatischen Darstellung der somatischen
und extrasomatischen Faktoren, der Klassifikation der Medien, sowie mit
umfangreichen Beispielen. Entwicklelt wird eine Morphologie der Dynamik
und Transmission, auf Basis der Denktradition von Heraklit, Aristoteles,
Nietzsche und Whitehead, sowie der Paticca Samuppada-Lehre des Buddha.
Als Beispiel für die Darstellung einer essentiell (thermo-) dynamischen
kosmischen Fundamentierung wird der Charakter des Mephistopheles in Goethes
Werk "Faust" genauer untersucht. Die Arbeit gelangt zu einem Begriff der
kulturellen, ontogenetischen Transmission, als Phänomen des Inter-Organischen,
in der Semiosphäre. Diese ist eine Unterstruktur der planetaren Lebensvorgänge
der Biosphäre: nämlich aller Kommunikations- und Interaktionsmuster.
Bei den höheren tierischen Organismen wird sie auch Neuronale Resonanz
genannt. Die durch die Zeit kumulierte Kommunikation und Interaktion der
Organismen ist eine Transmissionsform von dynamischen, ontogenetischen
Mustern der Bewegung und Aktivität, die sich seit Beginn des planetaren
Lebens durch die Biosphäre fortpflanzen. .
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